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Meisterbrief / Meisterprüfung


Trotz der Novellierung im Handwerk, ist der Meisterbrief immer noch eine gute Möglichkeit sich beruflich und finanziell weiter zu entwickeln und die Kariereileiter weiter nach oben zu steigen.

Meister werden immer noch in Führungspositionen bevorzugt, der Meisterbrief ermöglicht in einigen Handwerksberufen erst die Möglichkeit der Unternehmensgründung und ist auch eine gute Basis um sich nicht nur als guter Handwerker sondern auch als Kaufmann durchzusetzen.

Zudem ermöglicht der Meisterbrief auch ohne Abitur die Zulassung eines Studiums an Fachhochschulen und Universitäten.


Zulassungsvorrausetzungen

Unterschieden wir nach zulassungsfreien und zulassungpflichtigen Handwerken

In der Regel wird eine mehrjährige Tätigkeit in dem Beruf in dem die Meisterprüfung abgelegt werden soll vorrausgesetzt, die Zeit der Meisterschule wird hierbei angerechnet.

So ist es also möglich direkt nach Abschluss der Gesellenprüfung eine Meisterschule zu besuchen.

Grundvorrausetzung ist allerdings eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem Handwerksberuf.

Der einmal erlernte Beruf ist also nicht ausschlaggebend, so kann beispielsweise ein Bäckergeselle der zur Zeit als Elektriker arbeitet auch zur Meisterprüfung im Elektrohandwerk zugelassen werden wenn er 3 Jahre in dem Beruf gearbeitet hat.

Generell kann aber gesagt werden, dass es durch die Novellierung weniger Interessenten an den Meisterschulen gibt und die Zulassungsvorrausetzungen etwas lockerer gehandhabt werden.

Zudem ist es nicht zwingend Notwendig eine Meisterschule zu besuchen, wer die Vorraussetzungen erfüllt muss auch zur Meisterprüfung zugelassen werden.



Dauer

Es besteht die Möglichkeit die Meisterschule in Abendkursen zu besuchen, die Dauer ist Berufsabhängig und kann zwischen 1,5 und 2,5 Jahren betragen.

Auch besteht die Möglichkeit zum Besuch einer Vollzeitschule.

Generell besteht ein Vorbereitungskurs zur Meisterprüfung aus vier Teile:

Teil 1 Fachpraxis
Teil 2 Fachtheorie
Teil 3 Wirtschafts- und Rechtskunde
Teil 4 Berufs- und Arbeitspädagogik

 

Kosten
 

Die Kosten sind natürlich auch Berufsabhängig, da in einigen Berufen der zu erlernende Stoff wesentlich Aufwendiger ist als in anderen und dadurch eine höhere Stundenzahl benötigt wird.

Die Kosten setzen sich zusammen aus:

  • Schulungsgebühren
  • Aufwendungen für Bücher und Arbeitsmaterial
  • Aufwendungen für das Meisterstück (Material)
  • Prüfungsgebühren
  • Verdienstausfall (beispielsweise bei einer Vollzeitschule)
  • Kosten für Unterkunft (wenn die Meisterschule nicht in der nahen Umgebung ist)



     
  • Weiterführende Links:

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